Der Bayerische Wald ist ein etwa 100 km langes Mittelgebirge an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien. Der größte Teil davon liegt im Regierungsbezirk Niederbayern sowie in Tschechien. Der Nordteil gehört zur Oberpfalz, im Osten reicht der Bayerwald bis zur Grenze Oberösterreichs.
Geologisch und geomorphologisch gehört er zum Böhmerwald – dem höchsten Rumpfgebirge des Böhmischen Massivs – und wird von diesem namentlich seit etwa 1830 unterschieden, als das Gebiet nach Einverleibung der Hochstifte Regensburg und Passau durchgehend bayerisch geworden war.
Entlang der tschechischen Grenze wurde das Gebirge zu einem Nationalpark umgewidmet, dessen dichter Bewuchs sich langsam zu einem bodenständigen Urwald entwickelt. Das Schutzgebiet weist mehrere Informationszentren und ein Netz von Wanderwegen auf und setzt sich jenseits der Grenze im größeren Nationalpark Böhmerwald fort.
Die alte Volksweisheit „Dreiviertel Jahr Winter, viertel Jahr kalt“ schert das Klima im Bayerischen Wald allzu sehr über einen Kamm. Sie stammt aus einer Zeit, in der vorwiegend landwirtschaftliche Interessen das Denken der Menschen prägten. In Wirklichkeit ist das Klima der Region sehr vielschichtig und hängt stark von der Höhenlage ab, die immerhin von 300 m bis über 1400 m reicht. Es gibt im Bayerischen Wald Schneehöhen von bis zu 3 Metern. Auf der anderen Seite befindet sich östlich von Regensburg das kleinste Weinbaugebiet Bayerns. Weiterer Einflussfaktor ist die vorherrschende Großwetterlage. Der Bayerische Wald liegt im Übergangsbereich zwischen mitteleuropäischem und kontinentalem Klima. Überwiegt der kontinentale Typ bedeutet das im Winter kalte und trockene Lagen mit Minustemperaturen bis unter -30 °C. Die Sommer sind dann trocken und warm mit gelegentlichen Gewittern an den Hauptkämmen. Bei überwiegend atlantischem Einfluss dominieren im Winter Tiefdruckwetterlagen, die an den nach Südwesten gerichteten Hängen oft enorme Neuschneemengen im Gepäck haben. Im Sommer ist es mäßig warm mit vielen Gewitterschauern. Allgemein ist zu sagen, dass der kontinentale Einfluss von West nach Ost zunimmt. Der Böhmerwald im Osten ist trockener und kälter, der Bayerische Wald weist höhere Niederschläge und insgesamt höhere Temperaturen auf.

Weitere Links:
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/
http://www.bayerischer-wald.de/
http://www.naturpark-bayer-wald.de/

Textquelle:
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